Hamburg

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Der NRW ist einer der ältesten Windhundrennvereine in Deutschland. Gegründet 1946 schaut der Verein auf siebzig Jahre wechselvolle Geschichte zurück. Der Rennplatz des NWR lag in Hamburg-Farmsen, auf einem Gelände, das lange Zeit als unbebaubar galt.

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1954: Das erste Deutsche Windhundderby wird veranstaltet.

1957: Das erste Frühjahrscoursing findet auf der Galopp-Rennbahn in HH-Horn statt. Sie sehen, Coursings sind keine Erfindung der “Neuzeit”.

1960: Das UICL-Europa-Sieger-Rennen wird erstmalig in Hamburg-Farmsen ausgerichtet.

1964: Neugestaltung der Rennbahn in HH-Farmsen. Das komplette Geläuf wird ausgewechselt. Und weil Gras nicht so schnell wachsen kann, das Derby aber auf jeden Fall gezogen werden muss, kippt ein Bauunternehmer ein paar Fuhren Sand auf das lehmhart gefahrene Geläuf. In Farmsen wird also bereits 1963 ein Titelrennen auf Sand gezogen.

1966: Zum zweiten Mal wird in Farmsen die UICL-Europameisterschaft ausgetragen.

1974: Das dritte UICL-Europa-Sieger-Rennen findet in Hamburg-Farmsen statt.

1983: Beginn der legendären “Heide-Coursings“, ausgerichtet auf dem großartigen Gelände des Truppenübungsplatzes Munster.

1992: Die Großwetterlage im nationalen und internationalen Windhundrennsport ändert sich schlagartig. Nichts ist mehr so wie früher. In Folge dieser Veränderungen wird der NWR 1992 als einer der ersten Vereine korporatives Mitglied im DWZRV.

1994: Das schwerste Jahr seit Bestehen des NWR. Im Mai 1994 erreicht den Vorstand ein Schreiben des Liegenschaftsamtes: die Kündigung des Pachtvertrages zum 31.12.1994. Kulanterweise wird noch mal etwas Zeit dazu gegeben.

1995: Adios Farmsen. Der Platz muss bis zum 30.09.1995 geräumt sein.

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2000: Wo ein Ende ist, da ist – meistens jedenfalls – auch immer wieder ein Anfang. Mit Beginn des Jahres 2000, nach 5 Jahren bangen Hoffens und sehr viel Arbeit für unseren Vorstand, macht die Stadt ihr Versprechen wahr und stellt uns ein ca. 2,5 ha großes Areal –  einen ehemaligen Bundeswehrsportplatz – zur Verfügung. Der NWR ist wieder im “Geschäft”. Allerdings ist die Mitgliederzahl doch sehr geschrumpft. Seit diesem Zeitpunkt hat der NWR seine “Heimat” in Rahlstedt am Höltigbaum.

In den Jahren als der NWR keinen Rennplatz mehr hatte, waren es die Rennvereine Westfalen-Ruhr und der WRV Münster, die dem Verein zur Durchführung seiner Titelrennen ihre Plätze zur Verfügung stellten. Sie halfen mit, dem NWR das Überleben zu sichern. Und das ist nicht vergessen!

2016: Der NWR wird 70, und nimmt zum ersten Mal an der Windhund-Champions-League teil.