Liebe Windhundfreunde…

Jan 28th, 2013 | By | Category: Ergebnisse & Berichte

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. . . dem Kommentar von Martin Haas in UW 02/13 zum Bericht über die Windhund-Champions-League in UW 12/12 muß widersprochen werden, da er in einigen Passagen nicht der Wahrheit entspricht. Deshalb veröffentlichen wir vorab an dieser Stelle eine Antwort von Gerd Kleber, die auch als Leserbrief in UW 03/13 veröffentlicht wird.

Antwort zum Leserbrief von Martin Haas in UW 02/13:

Man sollte doch immer bei der Wahrheit bleiben!

Im seinem Leserbrief schreibt Herr Haas, ich hätte den Antrag auf der SV-Tagung 2011 Herrn Schmidt übergeben. Das stimmt so nicht, denn ich habe aus gesundheitlichen Gründen an dieser SV-Tagung nicht teilgenommen. Des weiteren schreibt Herr Haas wir hätten den Antrag durch die Hintertür einbringen wollen. Richtig ist, dass wir im Antrag formuliert hatten: „Wir bitten den Antrag an die zuständigen Gremien im DWZRV, VDH und FCI weiterzuleiten“. Wenn also die Verantwortlichen den richtigen Weg zu den zuständigen Gremien nicht kennen, kann man uns nicht unterstellen, wir hätten durch die Hintertür agieren wollen. Und somit stimmt auch die Aussage von Herrn Haas nicht: „es wäre das erste Mal, dass Vereine, ohne dass es mit dem Verband abgestimmt ist, einen Antrag auf Titelvergabe durch die FCI stellen“.

Richtig ist, dass der Antrag auf der SV-Tagung 2011 von H. Rischer übergeben wurde. Über den Weg, den dieser Antrag nehmen sollte, kann man verschiedener Meinung sein. Aus unserer Sicht: Wir haben keinen nationalen sondern einen internationalen Titel beantragt, der von der FCI entschieden wird. Herr Schmidt hätte den Vorstand des DWZRV über den Antrag informieren müssen – was, wie mir die Präsidentin bestätigte, nicht geschehen ist. Da wir einen handlungsfähigen Vorstand im DWZRV haben, hätte dieser über den weiteren Weg des Antrags entscheiden müssen. Im Idealfall also den Antrag befürworten und an den VDH senden mit der Bitte, ihn an die FCI weiterzuleiten. Monate später fragte mich der Präsident des VDH: „Wo bleibt denn Euer Antrag, ich werde ihn befürworten und schnellstens weiterleiten“. Da stellt sich doch die Frage was läuft da schief in unserem Verband oder bei den Amtsträgern?

Offensichtlich schlug der Vorsitzende der SK und der Obmann für das Windhundwesen im VDH, den falschen Weg ein. Wie man uns im Nachhinein mitgeteilt hat, hätte der Antrag nur von den nach außen vertretungsberechtigten Personen des DWZRV, an den VDH gestellt werden können und nicht von Frank Schmidt und nicht von Martin Haas. Wir hatten von Anfang an den Eindruck, dass unser Antrag bei der SK auf wenig Gegenliebe stieß. Wurde deshalb der falsche Weg gewählt?

Es gibt ja Beispiele, dass nur genehme Anträge weitergeleitet werden. Ich erinnere an die JHV 2011, wo der Antrag auf Titelvergabe für B-Klasse-Afghanen diskutiert und beschlossen wurde. Was ist daraus geworden? Und ich erinnere an das Bundessiegerrennen 2011 in Hünstetten, wo durch die Hintertür auf die Schnelle ein neues Lauffortschreibungs-System installiert werden sollte, das im Vorfeld nirgends besprochen wurde und das auf jeden Fall auch bei der SV-Tagung hätte diskutiert werden müssen. Was lernen wir daraus? Hier gibt es keine klare Linie und es wird nach Gutdünken gehandelt, meist wie es den eigenen Interessen entspricht.

Wie schreibt Herr Haas so schön: Ein Schelm, der Böses dabei denkt!

Frustrierend an dem Vorgang ist allerdings, dass, wer neue Ideen einbringen und neue Wege im Sinne des Windhundsports einschlagen will, sogar diffamiert wird. Wie sonst ist es zu erklären, dass die antragstellenden Vereine auf der SV-Tagung des unsportlichen Verhaltens bezichtigt wurden?

Wiesbaden, im Februar 2013, Gerd Kleber

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. . . wir unterbrechen die Serie der Präsentation der Gewinner 2012 aus aktuellem Anlass und veröffentlichen an dieser Stelle einen Leserbrief, der zum Beitrag in UW 12/12 Stellung nimmt. Für alle, die den Bericht nicht kennen, haben wir ihn zur Information im Anschluss an den Leserbrief eingefügt.

Meine Meinung zum Bericht über die Windhund-Champions-League in „UW 12/12“:

Das eigentliche Problem sind die Vereine, die nicht im Verbund der WCL sind. Die sind es, die im Hintergrund gegen diesen Titel agieren. Weil Neid und Missgunst mal wieder Vorrang haben.

Ursprünglich war diese Serie gedacht, den Vereinen Sachsenheim, Hünstetten und Landstuhl mehr Teilnehmer, also mehr Meldungen zu sichern. Dass im Laufe der Jahre daraus eine internationale Rennserie wurde, war so nicht geplant. Aber da die Meldezahlen stetig nach oben gingen und diese Serie von den Rennhundebesitzern angenommen wurde, hatten wir überlegt, warum nicht auch einen Verein aus dem Osten der Republik mit Eilenburg aufzunehmen. In der Überlegung war auch ein Verein aus der Mitte und/oder dem Norden mit in die Serie zu nehmen. Aber im Laufe der Zeit wurden Neid und Missgunst bei einigen Vereinen so großgeschrieben, dass wir diese Überlegung beiseite geschoben haben. Wir haben dann mit Vereinen im Ausland gesprochen, weil wir uns dahingehend einig waren, dieser Serie ein internationales Flair geben zu wollen. So kam dann Rotterdam und Kleindöttingen hinzu. Unser Engagement wurde immer mehr ausgebaut. Es wurde eigens für die WCL eine Homepage erstellt um den Teilnehmern immer zeitnah Informationen zukommen zu lassen. Auch wurde eine vierseitige Beilage kreiert und am Anfang jeder neuen Saison dem UW beigefügt. Hier werden dann aktuelle Themen sowie die Vereine vorgestellt. Wo gibt es in unserem Verband und unseren Vereinen etwas Vergleichbares? Wo gibt es Vereine, die soviel für eine Serie an Arbeit in Kauf nehmen um ihre Ideen und Überlegungen zu verwirklichen? Die gemeinsam einen Standard entwickelten und diesen mit viel Aufwand betreiben um das Geläuf auf den Sandbahnen immer bestmöglich zu präsentieren. Das alles wird untergraben aus Bosheit und Eifersucht.

Eigentlich schade, dass man versucht etwas Gutes zu blockieren, weil man selbst nicht die Idee hat. Wenn doch eine Idee da sein sollte, dann fehlt in der Regel das Durchhaltevermögen. Man macht lieber mit Energie das kaputt wofür andere schuften, als diese Energie in ein eigenes Projekt zu stecken, um damit vielleicht auch erfolgreich zu sein. Es ist immer einfacher alles schlecht zu machen als selbst was auf die Beine zustellen. Hört endlich auf zu blockieren, denn wer weiss, was und wer alles noch dazustoßen kann und wird.

Anstatt, dass man froh ist bei der FCI, beim VHD und bei „unserem“ DWZRV, dass es Vereine gibt, die mit ihrem Einsatz für Perspektiven, Bewegung und Erneuerungen sorgen und somit auch Werbung für unseren Sport machen, werden ihnen aus welchen Gründen auch immer nur Steine in den Weg gelegt. Diese Leute mit ihren Ideen, mit ihrem Engagement sichern letztendlich den Fortbestand unserer Vereine und somit der Verbände.

Also, wenn ihr eine internationale Rennserie und einen Titel wollt, auf geht’s, kämpft und sei es nur gegen Bevormundung und Ignoranz!

Peter Hartard

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