Derby-Wochenende in Hamburg und 4. Wertungslauf zur Windhund-Champions-League

Aug 27th, 2016 | By | Category: Ergebnisse & Berichte

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Der Norddeutsche Windhund-Rennverein (NWR) veranstaltete am 20. und 21.08.2016 das 61. Internationale- und das 62. Deutsche Derby. Beide Rennen zählten als  4. Wertungslauf zur Windhund-Champions-League.

Zum Internationalen Derby waren 81 Hunde gemeldet, am Start waren dann leider nur 69. Sie verteilten sich auf die Rassen: Afghanische Windhunde, Azawakh mit 5 Hunden! Saluki, Sloughi und Whippet. Leider waren keine Greyhounds am Start. (Warum frage ich mich?) Erfreulich die Teilnehmerzahl der Whippet Senioren mit 8 Rüden und 7 Hündinnen. Die Whippets verteilten sich auf die Klassen: Nationale Klasse: Rüden 10 und 5 Hündinnen und die Grundklasse mit 8 Rüden und 8 Hündinnen. D. h. die Anzahl Whippets der Nationalen Klasse ist in etwa so groß wie die Anzahl der A- und Grundklasse!!

Die Meldezahl beim Deutschen Derby lag mit 74 Hunden nicht ganz auf dem gewünschten Niveau. Von den 74 gemeldeten Hunden waren dann nur 63 am Start, die sich auf folgende Rassen verteilten. Afghanische Windhunde, Barsoi, Greyhound, Magyar Agar, Whippet und Windspiele. Erfreulich die Teilnahme von 6 Rüden und 3 Hündinnen der Afghanischen Windhunde der B-Klasse. Damit konnten 2 Derby-Titel vergeben werden. Von den 9 gemeldeten Greyhound waren 6 am Start. Da kurz vor dem Renntermin ein Rüde wegen einer Auseinandersetzung mit einer Katze nicht kommen konnte, mussten die Greyhounds gemischt laufen. Hier lief Zampano vom Märchenland ein famoses Rennen. Er lief sowohl im Vorlauf wie auch im Endlauf die gleiche  Zeit von 28,470. Erstaunt war ich, dass in der Hochburg der Magyar Agar nur 3 Hunde an Start waren.

Die Meldezahl von 154 Hunden an den zwei Tagen ist noch im Rahmen. Bedenkt man, dass sowohl in Holland (Spaamdam) wie auch in Belgien (Awans) Internationale Rennen veranstaltet wurden. So konnten wir auch nur einen Gast aus Holland begrüßen. Aus Belgien, von wo sonst Teilnehmer zu uns kommen, kamen leider keine Teilnehmer. Zwei Gäste kamen aus der Tschechischen Republik, ein Teilnehmer kam aus Polen und einer aus der Schweiz.

Die Rennen begannen pünktlich. Das Wetter spielte dem NWR mal keinen Streich. Es war angenehmes Rennwetter.   Die Technik funktionierte einwandfrei und der Hasenzieher machte einen sehr guten „Job“. Durch die Erneuerung des Innenzauns und die Überholung der Eggeranlage ist die Maschine kaum zu hören.  Leider hatten mehrere Hunde Abschürfungen an den Pfoten. Das war ein Punkt, der bei den Verantwortlichen des NWR große Bestürzung hervorrief und den NWR veranlasste, unmittelbar nach Ende der Veranstaltung nach den Ursachen zu suchen.   Und…. wir meinen sie gefunden zu haben!

Das allseits bekannte „Hamburger Buffet“, war vom Gastro-Team wieder toll vorbereitet worden und fand großen Zuspruch.

Manfred Müller

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