Wie alles begann . . .

Mrz 13th, 2010 | By | Category: Informationen

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Als der „WRU Hünstetten“ am 01.08.2004 mit einem Nationalen Rennen seine neue Bahn eröffnete, war die Meldezahl mit 228 Hunden überwältigend hoch. Was auf der einen Seite natürlich stolz machte, gab auf der anderen Seite aber auch Anlass zur Sorge. Würden wir diese enorm hohe Meldezahl bei unserem ersten Rennen auf der neuen Rennbahn bewältigen können? Nun, das Rennen wurde mit Erfolg gezogen, und der Verein war zu Recht stolz. Gleichwohl war dieses erste Rennen aber nur ein Anfang, und es galt auf diesem Erfolg aufzubauen. Bereits nach dieser ersten Veranstaltung hat sich der Verein Gedanken gemacht, wie er in Zukunft seine Veranstaltungen im Terminkalender platzieren und den Erwartungen gerecht werden kann. Es galt also die einzige Rennveranstaltung, die der WRU im Jahr zieht, zu einem besonderen Ereignis zu machen, zu dem die Windhundbesitzer gerne nach Hünstetten kommen.

War das erste Rennen noch ein Nationales, so haben wir 2005 bereits als Internationales gezogen. Die Meldezahl war mit 204 Hunden wiederum sehr hoch. Es war uns klar, dass wir diese Meldezahlen in dieser Höhe nicht würden halten könnten. Was wir jedoch nicht als Nachteil ansahen. Wir strebten aber an, die Veranstaltung so attraktiv zu gestalten, dass viele Windhundbesitzer zu unserer Doppelveranstaltung, das Rennen ist ja verbunden mit der Ausstellung am Vortag, nach Hünstetten kommen. Das ist, und darauf sind wir schon etwas stolz, gelungen.

Es ist jedoch nicht ausreichend, sich auf dem Erreichten auszuruhen. So wurde die Idee geboren mit anderen Vereinen zusammen Veranstaltungen zu organisieren. Und ab 2007 fanden dann die Läufe für den „Internationalen Sandbahn-Champion“ bei den Vereinen: „Windhund-Rennsportverein Solitude“, dem „Windhund-Renn- und Coursingverein Saar-Pfalz“ und dem „WRV Untertaunus-Hünstetten“ statt, und diese Veranstaltung fand großen Anklang bei den Windhundfreunden.

Dass solche Serienveranstaltungen von den Windhundfreunden gern angenommen werden, hat bereits die Vergangenheit gezeigt. Besonders dann, wenn diese dann auch noch grenzüberschreitend durchgeführt werden. Was lag also näher, als sich mit ausländischen Vereinen in Verbindung zu setzen. Und so kamen 2008 mit der „Windhonden-Renvereniging Rotterdam (NL)“ und 2009 dem „Windhundrennverein Kleindöttingen (CH)“ zwei international bekannte und namhafte Vereine dazu.

Seit 2009 laufen diese gemeinsamen Veranstaltungen unter dem Namen „Windhund-Champions-League“. Wie groß das Interesse der Windhundfreunde an den Rennen ist, zunächst dem „Internationalen Sandbahn-Champion“ und seit 2009 an der „Champions-League“, zeigen die bei allen Vereinen erreichten guten Meldzahlen. Im Durchschnitt kamen zu jeder Veranstaltung 136 Hunde. Und so wurde aus einer Idee eine Veranstaltung, bei der auf gut gepflegten Bahnen, grenzüberschreitend, ausgezeichneter Windhundsport geboten wird.

M.Müller

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